Da die Klickkomplizen viele Existenzgründer auf den Weg in die Selbständigkeit unterstützen, werden wir auch häufiger nach Ideen für Firmennamen gefragt. In diesem Fall geben wir gern Tipps wie ein Brainstorming  für einen guten Firmennamen aussehen kann oder nennen ein paar Begriffe die uns spontan einfallen.

Daher möchten wir heute ein paar Tipps geben, was bei der Suche nach einem Firmennamen beachtet werden muss.

Aussage des Firmennamens

Jeder Unternehmer sollte sich erst einmal selbst mit seinem Firmennamen auseinander setzen, sich überlegen was er mit dem Firmennamen aussagen möchte und wie der Name auf den Kunden wirken soll: jung, frech, konservativ, lustig, seriös? Darüberhinaus sollte auch überlegt werden, welche Zielgruppe mit dem Firmennamen erreicht werden soll. Am Besten ist, wenn auch Freunde dazu befragt werden und das Internet zum Trends “aufstöbern” genutzt wird.

Bei manchen dauert die Suche nach einem guten Namen sehr, sehr lange. Man sammelt Substantive, Adjektive und kombiniert sie in endlos langen Excel-Tabellen, bis einem irgendwann der perfekte Name über den „Weg läuft“. Andere haben schon lange vor Ihrer Existenzgründung den Namen Ihrer Firma oder Geschäftsidee klar vor Augen.

Wie Sie bei dem Finden des Firmennamen vorgehen sollten:

  1. Prüfen Sie als erstes ob die passende Domain zu ihrem Namen noch frei ist. Ist diese belegt, raten wir dazu sich einen anderen Namen zu überlegen. Ohne eine passende Domain, können Sie sich im Internet nicht ordentlich präsentieren. Hinzu kommt, dass so die Wahrscheinlichkeit steigt mit einem anderen Unternehmen verwechselt zu werden. Prüfen Sie deswegen auch ähnliche Namen, um eine mögliche Verwechslung mit Ihrem Unternehmen auszuschließen. (Überprüfen Sie auch die Domains mit: .de, .net,.com etc. und mit Bindestrichen)
  2. Ist Ihr Name noch frei, dann Fragen Sie Freunde und Bekannte über deren ersten Eindruck. Vielleicht sind Sie mit Ihrem Namen auf den Holzweg ;-)
  3. Wenn noch keine Domain mit Ihrem Namen vorhanden ist, dann kaufen Sie sich diese am Besten schnell.
  4. Überlegen Sie sich ein Motto, wie Sie Ihren Firmennamen auch in Form von Metaphern in Ihren Werbetext einbauen könnten.
  5. Bei Fantasienamen ist es wichtig,  durch den Klang Emotionen bei dem Kunden zu wecken oder es sollte einem reellen Wort, was in Verbindung zu Ihrer Tätigkeit steht, ähnlich klingen. Hier ein ganz einfaches Beispiel: Ebay/Buy.  Als Gründer kann der Anfang mit einem Fantasiewort sehr schwierig sein und man sollte den Namen am Anfang  mit einen Slogan, zur Erläuterung, ergänzen. Dieser Slogan kann ab einem bestimmten Bekanntheitsgrad weggelassen werden.
  6. Um im Branchenbuch weit oben zu stehen, bieten sich Namen an die mit einem Buchstaben vom Anfang des Alphabetes beginnen. Hier ist die Frage der Notwendigkeit zu stellen: Ist Ihre Zielgruppe auf „Telefonbuch Nutzer“ beschränkt, dann macht es Sinn. Sollten Sie aber einen Großteil der Kunden im Internet finden, ist dieser Punkt kaum relevant.
  7. Abkürzungen sind gut, wenn man den vollständigen Namen noch einmal mit aufführt (z.B. im Slogan), sonst kann keiner etwas mit Abkürzungen anfangen.
    Wie zum Beispiel: KCP (Küchen Clever Planen)
  8. Wenn Sie nach langem Hin und Her nun endlich einen  Namen gefunden haben, folgt nun die Entscheidung: Was für ein Logo soll es sein? Wortmarke, Bildmarke oder Wort—Bildmarke? Auch diese Entscheidung sollten Sie nicht über Nacht treffen. Für Neugründer bietet sich immer eine Wort-Bildmarke an. Selbst große Firmen wie die Deutsche Bank oder die Telekom arbeiten erst seit kurzen mit reinen Bildmarken.