Seit Kurzem findet der ein oder andere Werbetreibende etwas Neues in seinem Facebook-Werbekonto: Es besteht die Möglichkeit Advantage+-Platzierungen, oder auch Advantage+-Kataloganzeigen zu erstellen.
Worum geht es?
Im Großen und Ganzen geht es darum, die Aufsetzung von Kampagnen weiter zu automatisieren und zu vereinfachen. Facebook verspricht, das Maximale auf dem jeweiligen Budget herauszuholen. Somit sollen mit den Anzeigen auch mehr Personen erreicht werden als mit den herkömmlichen Kampagneneinstellungen. Wählt man das Häkchen Advantage+ -Platzierung aus, lässt man dem Algorithmus sozusagen freie Hand: Das Budget wird auf die besser performende Zielgruppe verteilt und den besser performenden Platzierungen zugewiesen. Es erinnert ein wenig an responsive Suchanzeigen, welche bei den Google Ads eingestellt werden können.

Auch für Kataloganzeigen gibt es die Möglichkeit, Advantage+- Platzierungen zu wählen. Hier ist das Prinzip dasselbe, wie bereits oben beschrieben: Man lässt Facebook freie Hand und es wird versprochen, dass so Anzeigen ausgespielt werden, die optimal auf den jeweiligen User zugeschnitten sind. Dies soll wiederum auch die Performance enorm steigern.

Wofür eignet sich Advantage+?
Diese Form der Platzierung kann hilfreich sein, wenn man sich nicht besonders gut mit der Anzeigenerstellung im Werbeanzeigenmanager auskennt oder herausfinden möchte, wo die Performance am stärksten ist, ohne direkt selbst einzugreifen. Der Werbetreibende muss weniger nachdenken und weniger kontrollieren – Budgetumverteilungen etc. werden hinfällig, da dies ohnehin von allein abläuft. Also eignet sich diese Form der Platzierung auch, wenn der Zeitfaktor eine Rolle spielen sollte.
Wofür ist Advantage+ eher weniger geeignet?
Der Nachteil daran ist jedoch, dass die Kontrolle aus der Hand gegeben wird. Möchte man unbedingt eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, auch wenn diese schlicht schlechter performt, sollte nicht auf Advantage+ -Platzierungen gesetzt werden. Auch wenn bestimmte Platzierungen gezielt ausgelassen werden sollen, eignet sich dieses Format nicht. Hier sollte lieber auf manuelle Platzierungen gesetzt werden. Möchte man gern viel herumprobieren und optimieren, ist diese Form der Platzierung ebenfalls nicht geeignet.
Fazit?
Ob die Performance wirklich so stark gesteigert werden kann, wie von Facebook prophezeit und ob das Budget entsprechend besonders gut ausgenutzt wird, bleibt bisher noch ein Rätsel, da dies eine Testung innerhalb verschiedener Kampagnen und Themengebiete erfordert. Wir werden es austesten und euch auf dem Laufenden halten!


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