Social Media ist ein integraler Bestandteil unseres digitalen Lebens geworden, doch leider sind damit auch Risiken verbunden. In den letzten Wochen ist uns eine Zunahme von unerwünschten Spam-Nachrichten und gehackten Profilen bei Meta aufgefallen.
Das sind Probleme, die nicht nur die private Nutzung von Meta betreffen, sondern auch eine erhebliche Auswirkung auf die berufliche Nutzung haben kann. Die Gefahren reichen von Identitätsdiebstahl und Rufschädigung bis hin zu Datenschutzverletzungen. Professionelle Unternehmensprofile erleben dadurch gegebenenfalls finanzielle Verluste, Verlust von Kundenvertrauen und -bindung sowie erhöhte Betrugsrisiken. Der Kontrollverlust über die Inhalte kann zudem zu erheblichen Konsequenzen für die Online-Präsenz und das Unternehmensimage führen.
Insgesamt stellen gehackte Profile auf Meta eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit, Reputation und das berufliche Wohlergehen von Personen dar, die Social Media sowohl privat als auch beruflich nutzen. Daher ist es von größter Bedeutung, proaktive Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um sich vor potenziellen Hacking-Angriffen zu schützen.
Wir haben daher einige Tipps und Tricks für euch zusammengestellt.

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Sichere Passwörter und die Zwei-Faktor-Authentifizierung
Die wichtigste Grundlage für ein sicheres Profil ist ein starkes Passwort. Verwendet eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Ihr könnt euch sehr sichere Passwörter auch durch kostenlose Tools (z. B. hier) im Internet generieren lassen. Noch sicherer wird euer Profil durch die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Diesen Zwischenschritt in der Anmeldung einzurichten empfiehlt sich also immer.
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Verdächtige Aktivitäten erkennen
Verdächtige Aktivitäten auf euren Social-Media-Profilen können frühzeitig erkannt werden. Achtet auf ungewöhnliche Anmeldeorte oder -zeiten. Wenn ihr bemerkt, dass Beiträge oder Nachrichten ohne eure Zustimmung veröffentlicht wurden, solltet ihr sofort handeln.
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Arten von Spam und unerwünschter Werbung verstehen
Spam kann in verschiedenen Formen auftreten – von unerwünschten Nachrichten bis hin zu manipulativen Werbeanzeigen. Setzt euch in regelmäßigen Abständen mit aktuellen Betrugsmaschen wie Phishing oder Clickbait auseinander, um sie leichter zu erkennen.
Am häufigsten sehen wir momentan:
- Freundschaftsanfragen, Nachrichten, Veranstaltungen, Fotos und Videos:
- Haltet Ausschau nach unerwarteten Aktivitäten und Anfragen auf eurem Profil.
- Überprüft regelmäßig Nachrichten und Inhalte, besonders wenn sie von unbekannten Quellen stammen.
- Falsche Behauptungen bezüglich Gemeinschaftsstandards:
- Seid wachsam bei Benachrichtigungen, die fälschlicherweise behaupten, ihr hättet Gemeinschaftsstandards verletzt.
- Überprüft den Wahrheitsgehalt solcher Meldungen, um potenzielle Betrugsversuche zu erkennen.
- Warnungen über Kontokomplikationen:
- Seid skeptisch gegenüber Meldungen, die behaupten, euer Konto sei gefährdet oder kompromittiert.
- Verifiziert solche Warnungen durch direkten Zugriff auf die offiziellen Sicherheitseinstellungen eures Kontos.
- Verlockende Behauptungen oder Angebote:
- Seid vorsichtig bei Versprechungen, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Dazu gehören beispielsweise Fakeaccounts, die gezielt User:innen unter Gewinnspiel-Posts kontaktieren.
- Überprüft sorgfältig solche Angebote und versucht nachzuvollziehen, ob es sich um die offiziellen Kanäle handelt.
Das Erkennen und Ignorieren von verdächtigen Benachrichtigungen sind entscheidend, um die Sicherheit eurer Konten auf Plattformen wie Meta zu gewährleisten. Meta hat außerdem hier einen Hilfebereich, der alle derzeit möglichen Endungen für offizielle E-Mail-Adressen, von Meta auflistet.
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Anpassung von Privatsphäre-Einstellungen:
Stellt sicher, dass ihr eure Privatsphäre-Einstellungen in euren Konten im Blick habt und eure persönlichen Daten (E-Mail-Adresse, Geburtstag, Name) immer aktuell haltet. Verwendet ein Profilbild mit eurem eigenen Gesicht. Begrenzt die Sichtbarkeit eurer Beiträge und Informationen für Fremde und überprüft regelmäßig, welche Apps Zugriff auf eure Daten haben. Nur dann ist es gegebenenfalls möglich ein gehacktes Profil durch Meta zurückzuerlangen.
Fazit: Mit diesen Tipps könnt ihr eure Online-Präsenz wirkungsvoll absichern. Achtet auf verdächtige Aktivitäten, setzt auf sichere Passwörter und aktiviert die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Lernt die verschiedenen Formen von Spam zu verstehen und minimiert unerwünschte Werbung durch Anpassung eurer Privatsphäre-Einstellungen. Ein sicherer digitaler Raum beginnt bei euch!
Weitere Infos zum Thema Cybersicherheit bekommt ihr kompakt zusammengefasst in unserem Factsheet.

Caro

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